Im August steht Stefan Tobler vor einer neuen grossen Herausforderung. Zusammen mit 20 anderen Schweizern hat sich der ambitionierte Zürcher Extremsportler für den weltberühmten Nonstop-Fahrradmarathon «Paris-Brest-Paris» qualifiziert. Beim härtesten Fahrradmarathon in Europa muss eine Distanz von 1200 Kilometern in weniger als 90 Stunden bezwungen werden. Die hügelige Strecke mit rund 10000 Höhenmetern führt von Paris nach Brest an die französische Atlantikküste und wieder zurück nach Paris. In 80 Stunden will Stefan Tobler den legendären Fahrradmarathon «Paris-Brest-Paris» bewältigen. Dass er dieser Herausforderung gewachsen ist, musste er bereits bei den vier Qualifikationsrennen in diesem Frühjahr über 200, 300, 400 und 600 Kilometer unter Beweis stellen. Mit einer top Zeit von 31 Stunden meisterte er eben das letzte Qualifikationsbrevet von 600 Kilometer in der Schweiz. Härtester Fahrradmarathon in Europa Dieses Jahr rechnen die Veranstalter des Fahrradmarathons «Paris-Brest-Paris» mit rund 6000 Teilnehmern aus der ganzen Welt. Alle vier Jahre findet der Nonstop-Marathon statt und wird Ende August bereits zum 17. Mal durchgeführt. Die Anzahl der Teilnehmer ist pro Land beschränkt. Aus der Schweiz dürfen maximal 33 Radfahrer antreten. Da die Zeitlimite auf 90 Stunden festgelegt ist, können sich die Fahrer nur ein Minimum an Erholung und Schlaf gönnen. Wer am Nonstop-Marathon in Frankreich teilnimmt, muss in absoluter Höchstform sein. Denn nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch der Kampf mit der Müdigkeit bringt die Teilnehmer an ihre körperliche und mentale Grenze. «Extreme Herausforderungen reizen mich» Stefan Tobler ist international erfolgreich als Model tätig. Doch das reicht dem schönen Zürcher nicht. Immer wieder sucht er nach neuen Abenteuern. Die Teilnahme am Nonstop-Fahrradmarathon in Frankreich ist nicht seine erste sportliche Herausforderung. An dem Fahrradrennen «Tour d‘Afrique», von Kairo bis Kapstadt, durchquerte er bereits einmal zehn Länder in vier Monaten. Dabei bewältigte der langjährige Velokurier eine Distanz von rund 12000 Kilometer und landete auf dem hervorragenden 3. Platz. «Mich reizen Langstrecken-Fahrradrennen, weil es da nicht nur um die körperliche Leistung geht. Bei diesen Rennen ist es total wichtig, mental fit und bei der Sache zu sein. Denn am Schluss ist es wirklich eine Kopfsache, diese extremen Distanzen zu bewältigen“, erklärt Stefan Tobler seine Motivation. Spitzensport trotz künstlichem Hüftgelenk Beeindruckende Leistungen. Noch mehr, wenn man weiss, dass Stefan Tobler ein künstliches Hüftgelenk des Schweizer Medizinalunternehmens Mathys hat. Stefan Tobler kam mit einer Hüftdysplasie, einer angeborenen Fehlstellung des Hüftgelenks, auf die Welt. Vor drei Jahren unterzog sich Stefan Tobler nun einer Hüftgelenkoperation. Seine sportlichen Leistungen erlitten dadurch jedoch keine Einschränkung, und Stefan Tobler schaut mit Zuversicht auf die neue Herausforderung in Frankreich. Um sich auf den Nonstop-Fahrradmarathon richtig vorzubereiten, wird er in Kürze ein intensives Training im Ausland absolvieren. Unterstützt wird er bei seinem neuen Abenteuer von Sponsoren, wie Mathys, Poison-Bikes, Enervit, BBB und Lake.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen